Vorbereitung auf das neue Schuljahr

Schulferien dienen der Erholung und Entspannung. Feste Tagesstrukturen des Schulalltags sind während dieser Zeit nicht gegeben. Anstrengendes Lernen entfällt ebenso. Dadurch steht für Schüler viel freie Zeit zur Verfügung, die individuell und wunschgemäß genutzt werden kann.

Ausschlafen und einmal gar nichts tun zählen dazu. In diesem Bewusstsein entwickelt sich jeweils eine Freude zum Ferienbeginn. Neigt sich die Ferienzeit dem Ende entgegen, besteht die Gefahr einer gegenteiligen Gefühlsentwicklung durch die wieder eintretenden Einschränkungen.

Der Start nach den Ferien setzt außerdem organisatorische Vorbereitungen für das neue Schuljahr voraus. Dazu zählen Schreibutensilien, Hefte und Bücher sowie die notwendige Ordnung auf dem Schreibtisch. Gegebenenfalls sind die Zeiten von Busfahrplänen in Erfahrung zu bringen oder Fahrgemeinschaften abzusprechen. Kleine Erfolge stärken das Selbstvertrauen Deines Kindes. Du solltest Dein Kind zur Eigenständigkeit führen, auf die gewünschte Ordnung und Vorbereitung zum Schulbeginn zu achten.

Lernprozesse finden in der Schule wie zu Hause bei den Eltern statt. Im Idealfall ergänzen sie sich. Der Übergang zum neuen Schuljahr kann mit zahlreichen Herausforderungen verbunden sein. Neue Lehrer und Schüler, andere Schulwege oder Klassenräume bis zur veränderten Lernstoffvorgabe verlangen Anpassungsvermögen.

Für auftretende Probleme sollten Eltern jederzeit als vertraute Ansprechpartner und Helfer für die Schulkinder verfügbar sein. Plötzliche Verhaltensveränderungen solltest Du sorgfältig bemerken, damit rechtzeitige Reaktionen möglich sind. Zur richtigen Begleitung während der Schulzeit durch Eltern sowie für das Verhalten und die Einstellung der Schüler können hilfreiche Tipps sorgen.

 

Tipp 1: Die Motivation sollte stimmen

Aus Arbeitsprozessen wie schulischen Entwicklungen ist bekannt, dass Arbeits- und Lernleistung abhängig von der Motivation ist. Du solltest also möglichst einen motivierten Schüler zur Schule begleiten, falls Dich das Los eines Fahrdienstes treffen sollte. Der erforderliche Spaß am Lernen kann auf mehrere Weise erzielt und erhalten werden.

Dabei spielen individuelle Interessen eine Rolle. Erinnerungen an Deine eigene Schulzeit können Dir übrigens bei diesem Thema helfen. Kleine Anreize wie die Schultüte zum ersten Schuljahr sind immer sinnvoll. Ein moderner, cooler Kugelschreiber, ein exklusives T-Shirt oder ein köstliches Pausenbrot können die Laune zum Start des neuen Schuljahres heben.

Damit die nützliche Motivation nicht zum Tageserlebnis wird und länger andauert, sind Aufmerksamkeit und Lob unverzichtbar. Beim Austausch mit Erlebnissen in der Schule, solltest Du glaubwürdig auf den Wert der Schule für die weitere Lebensentwicklung aufmerksam machen.

Zum Umgang mit der Realität gehört auch, dass nicht nur die Note „sehr gut“ vergeben werden kann. Stellen sich einmal schlechte Noten ein, darf dies nicht zur Demotivation und schon gar nicht zur Angst Deines Kindes führen. Ansonsten entstehen negative Blockadehaltungen.

Zur Motivation könnte beitragen, wenn die Hausaufgaben zusammen mit einem befreundeten Mitschüler erledigt werden. Ebenso kannst Du einen entspannenden Freizeitausgleich bei Lernstress vorschlagen. Ein belastender, demotivierender Druck kann eventuell dadurch reduziert oder vermieden werden. Da kannst die Lernmotivation Deines Kindes eventuell dadurch erhöhen, indem Du mögliche Ablenkungsfaktoren ausfindig machst.

Ein ständiger Griff zum Smartphone, um jemandem zu antworten, steht der zum Lernen erforderlichen Bereitschaft entgegen. Ebenfalls verhindert ein zu kurzer Nachtschlaf die Lust auf Lernen. Wichtig ist es ebenfalls, die Ziele nicht unrealistisch hoch zu setzen. Als motivierende Erfolge sollten auch kleine Schritte und Veränderungen in die richtige Richtung gemeinsam mit dem Kind wahrgenommen werden.

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Tipp 2: Überflüssigen Stress vermeiden

Lernen ist mit Konzentration und Anstrengung verbunden. Die Auswirkungen auf Schulkinder sind individuell verschieden. Als zusätzliche Belastung sollte vermeidbarer Stress für Dein Kind unbedingt verhindert werden. Stress verbraucht Energie, die für andere Anforderungen nicht mehr verfügbar ist.

Dauerhafter Stress verursacht Schlafstörungen, die sich erheblich auf die Lernfähigkeit und Gesundheit Deines Kindes auswirken könnten. Störfaktoren, die bei Deinem Kind das Ein- und Durchschlafen erschweren, solltest du beseitigen.

Mögliche Verhinderungsgründe eines gesunden Schlafs können eine falsche Matratze, Einfluss von Lärm und Licht sowie eine unangebrachte Raumtemperatur sein. Der Computer sollte rechtzeitig vor dem Schlafengehen ausgeschaltet sein. Nach dem Ergebnis einer Forschungsstudie verhindert die hohe Konzentration am PC ein schnelles Abschalten.

Insbesondere sorgen dafür auch die blauen Pixel eines Monitors. Außerdem beeinflusst Stress die Stimmung und führt zur erhöhten Reizbarkeit. Überflüssiger Stress kann beispielsweise ein falscher Bürostuhl am Schreibtisch verursachen. Dein Kind sitzt unendliche Stunden darauf. Bei der Auswahl eines Bürodrehstuhls sind folgende Kriterien von Bedeutung:

  • Beweglichkeit und Stützfunktion der Rückenlehne
  • Körpergerechte Einstellung der Sitzhöhe für den passenden Bodenkontakt
  • Sitzkomfort

 

Ein optisch reizvoller Bürostuhl unterstützt zusätzlich die Lernmotivation. Als überflüssiger Stress gelten außerdem selbst gewählter Termindruck und unrealistische Erwartungshaltungen. Dein Kind sollte die Lernstoffbewältigung mit der gebotenen Gründlichkeit und Motivation, aber nicht unter Zeitdruck durchführen.

Auf dem Weg zum Lernziel muss nicht jeder Schritt optimal bewältigt werden. Das bestmögliche Bemühen ohne Überforderung ermöglich die langfristige Bewältigung der schulischen Aufgabe. Dazu sollten notwendige kurze Pausen bei umfangreichen Hausaufgaben oder Prüfungsvorbereitungen nicht übergangen werden.

Als vermeidbarer Stress gilt ebenso eine unstrukturierte Tagesplanung. Unter Berücksichtigung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sollten die schwierigsten Aufgaben des Tages zum passenden Zeitpunkt erledigt werden. Wenn Dein Kind regelmäßig eine Viertelstunde morgens zu spät aufsteht, erlebt es zwangsläufig Stress.

Das hastig verschlungene Frühstück oder der knapp verpasste Schulbus sind vermeidbare Stressfaktoren.

 

Tipp 3: Einfache Methoden für eine größere Gelassenheit und Ausgeglichenheit nutzen

Nicht jeder Schulstress ist vermeidbar. Daher ist der richtige Umgang mit Stressfolgen ebenfalls wichtig. Eine gesunde Methode zum Stressabbau stellt Ausdauersport dar. Neben der Steigerung seiner Leistungsfähigkeit kann Dein Kind dadurch Anspannungen und Aggressionen abbauen. Außerdem fördert Jogging, Radfahren, Schwimmen oder Walking das Einschlafen.

Je nach Interesse kann der Sport auch regelmäßig innerhalb einer Gruppe durchgeführt werden. Dadurch können sich zusätzliche soziale Kontakte bilden. Dein Kind sollte außerdem einige einfachen Techniken zur Entspannung und Herstellung von Ausgeglichenheit kennen. Dazu zählen Hinweise zur beruhigenden Atmung oder für einen möglichst erholsamen Schlaf.

Ebenso sollte Dein Kind lernen, rechtzeitig auf Warnsignale zu reagieren. Schweißausbrüche, Kopfschmerzen oder Atemnot können Hinweise auf Überlastungen sein. Die Chance zur Entspannung am Wochenende sollte Dein Kind bewusst und intensiv nutzen. Abwechslung ist das Zauberwort. Routine und Monotonie sollten dadurch vermieden werden.

Vom erzeugten Wellness-Feeling im eigenen Badezimmer bis zum Nein sagen an der richtigen Stelle kann einiges zur Entspannung beitragen. Routine sollte nicht nur am Wochenende reizvollen Veränderungen weichen.

 

Tipp 4: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung schafft die Grundlage für Energie und Leistung

Nährstoffhaltige Mahlzeiten mit genügend Ballaststoffen und eine ausreichende Trinkmenge sorgen für die benötigte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit beim Lernen. Außerdem kann dadurch Erkrankungen entgegengewirkt werden, die zu längeren Fehlzeiten in der Schule führen könnten.

Fast food als Pausenbrot oder Currywurst/Pommes als Hauptmahlzeit sollten daher die Ausnahme bleiben. Ist der Wachstumsprozess noch nicht abgeschlossen, sind Nährstoffdefizite besonders bedenklich. Genussgifte wie Alkohol oder Tabak können das Problem noch weiter verstärken.

Du solltest also alle Möglichkeiten nutzen, um ernährungsbedingte Entwicklungsstörungen zu verhindern. Stress und zu wenig Ballaststoffe in der Ernährung können schnell zu unkontrolliertem Heißhunger und Übergewicht führen. Davon sind zahlreiche Schulkinder mit den bekannten Auswirkungen betroffen. Zuckerhaltige Getränke und Süßigkeiten haben daran einen erheblichen Anteil. Süßes Obst kann hierzu eine schmackhafte Alternative darstellen.

Du solltest ein ständiges Obstangebot im Haushalt verfügbar haben. Das Lagern von übermäßigen Süßigkeitsmengen zu Hause solltest Du dadurch verhindern. Was einmal eingekauft wurde, wird schließlich auch gegessen. Zeigt Dein Kind über einen längeren Zeitraum Appetitlosigkeit und droht dadurch ein Nährstoffmangel, können im Ausnahmefall Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Die Ursache der mangelnden Ernährung muss möglichst schnell in Erfahrung gebracht werden.

Achte auch darauf, dass sich Dein Kind durch ausreichende Hygiene vor ansteckenden Erkrankungen schützt. Dies gilt insbesondere für die erhöhte Erkältungsgefahr in den kälteren Jahreszeiten. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem regelmäßigen, gründlichen Waschen der Hände zu.

 

Tipp 5: Positives Wahrnehmen und Denken sind hilfreich

Ein Schuljahr ist lang, die gesamte Schulzeit dauert noch länger. Während dieser Zeit zählen Durststrecken und Rückschläge wie schlechte Noten zur Normalität. Damit es nicht zur schlechten Laune, Leistungsabfall, überzogenen Selbstzweifeln oder sogar zur Resignation kommt, muss die Grundeinstellung Deines Kindes positiv bleiben.

Den Spaß am Lernen zu erhalten ist oft einfacher gesagt als getan. Elterliche Unterstützung kann wesentlich dazu beitragen, dass die Einstellung des Kindes im positiven Bereich bleibt. Dadurch soll keine berechtigte Kritik unterbleiben. Es kommt im Regelfall jedoch darauf an, wie und wann Kritik geübt wird. Gezeigte Wut und Unverständnis, Beschimpfungen und Verbote sollten mit Kritik und Verbesserungsvorschlägen nicht verbunden sein.

Dein Kind muss zunächst einmal die eigene Enttäuschung über seine Fehlleistung überwinden. Es benötigt eine gewisse Zeit, um aufnahmefähig für elterliche Botschaften zu sein. Unterstützung, Überzeugung und ermutigendes Zureden sind die Schlüssel zum Erhalt des positiven Denkens bei Deinem Kind.

Es darf insbesondere keine Angst vor einer nochmaligen Fehlleistung erzeugt werden. Dein Kind braucht Selbstvertrauen. Denkt Dein Kind vorwiegend negativ und skeptisch, könnten sich auftretende Probleme häufen und verstärken.

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