Schulkind sitzt verträumt am Tisch

Gedächtnis- und Merkfähigkeit: Was muss mein Kind können?

Stell Dir das Gehirn Deines Kindes als Muskel vor. Es klingt abstrakt, doch dieser Teil des Körpers will trainiert werden. Das sollte täglich der Fall sein. Ein Problem der heutigen Zeit, ist die Nutzung der technischen Hilfsmittel.

Kaum eine Frage, die nicht von Google oder Youtube gelöst werden kann. Das Kind weiß das sicherlich. Und es beobachtet seine Eltern. Wie gehen diese bei Lösungen vor? Natürlich gibt es Unterschiede, in der Art und Weise, wie man Wissen erlangt.

Die Einwohnerzahl der südamerikanischen Stadt Montevideo herauszufinden – wer wird nicht auf eine Suchmaschine zurückgreifen. Es sind übrigens 1,4 Millionen Bewohner. Die Kunst aber, sich dieses Wissen einzuprägen, wird heutzutage oft unterschätzt oder als nicht notwendig angesehen.

Denn es ist ja in Wikipedia ständig abrufbar. Fakt ist, die Elterngeneration der heutigen Zeit gehört bereits zu den „native digitals“. Somit haben auch wir ein Problem mit der Bereitschaft, sich Dinge zu merken. Die Bequemlichkeit ist der Schlüssel, mit einem dosierten Gedächtnistraining werden wir dieser Bequemlichkeit Herr. Kinder UND Eltern.

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Übung macht den Meister

We sieht es mit der Merkfähigkeit bei Deinem Kind aus? Wahrscheinlich wird immer wieder zu den bekannten Hilfsmitteln gegriffen, selbst um einfache Rechenaufgaben zu lösen.

Doch Kinder lieben es, zu lernen und sie besitzen einen gewissen Ehrgeiz sich Dinge merken zu wollen. Das muss gefördert werden. Die Frage, wie es sich leichter an etwas erinnert, ist deshalb einfach zu beantworten. Training, Training und nochmals Training.

 

Die Dauer der Aufnahmefähigkeit

Lernen muss Spaß machen und speziell Gedächtnistraining ist sehr anspruchsvoll. Das hat auch mit der Konzentrationsfähigkeit der Kleinen zu tun.

Ein Schulkind kann sich im Alter von sechs bis zehn Jahren maximal eine Zeit von zwanzig Minuten konzentrieren, während sich diese Zeitspanne für „Pubertiere” auf dreissig Minuten ausdehnt.

Die Aufnahme von Informationen wird darüber hinaus schwierig und die Merkfähigkeit nimmt ab. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Zwanzig oder dreissig Minuten lang zu versuchen, das Kind mit so viel Lerninhalten wie möglich zu konfrontieren, in der Hoffnung, dass es sich davon viel behält oder aber einen kreativen Ansatz zu schaffen. Und einen Anreiz, diesen auch durchzuführen.

 

Lösungen

Der Schlüssel liegt speziell bei Grundschulkindern im Spielerischen und in der Wiederholung. Ein Quiz oder auch zwischendurch Fragen zu Rechenaufgaben zu beantworten, fällt ihnen leichter, als stur am Tisch zu sitzen und das Wissen in sich hineinzuschaufeln.

Sicherlich hat auch dies seine Zeit. Es hat aber nichts dem Training für die Merkfähigkeit zu tun, denn dieses Training kann man dosiert durchführen. Dinge die im Unterricht gelehrt werden, sollte das Kind behalten.

Einen Einfluss darauf hast du kaum. Nur durch Hinterfragen der Unterrichtsinhalte wirst Du herausfinden, wie der Unterricht aufgebaut ist und welche Themen durchgenommen werden. Einfachste Informationen, die in der Schule gelernt werden, verschwinden aus dem Gedächtnis. Die Gründe sind vielfältig.

Konzentrationsschwäche ist meist immer im Spiel. Fragst Du den/die Lehrer/in nach den tatsächlichen Inhalten, wird ein Bild aus den vielleicht diffusen Beschreibungen. Schon bald wirst Du merken, wo die eigentlichen Defizite liegen.

Damit hast Du einen Ansatz und die Möglichkeit gezielt die Merkfähigkeit zu fördern. Viel Aufwand? Ja, es dauert seine Zeit. Aber vieler dieser Dinge sind essentiell und tatsächlich von Dir beeinflussbar. Visualisierung ist ein weiterer Schlüssel, um sich Lerninhalte zu behalten, genauso wie Eselsbrücken.

Es ist für das Kind einfacher, sich eine Geschichte mit all ihren Inhalten zu merken, als sich eine plumpe Liste mit Informationen in Erinnerung zu rufen. Was spricht dagegen, sich während des Kochens eine Geschichte vom Kind vorlesen zu lassen. Oder auch umgekehrt.

Wenn es sich das Rezept für Pfannkuchen gemerkt hat. Wobei dies das kleinere Problem sein dürfte, was daran liegt, dass Interesse vorhanden ist. Deshalb ist es immer wieder wichtig, für verschiedenste Dinge eine gewisse Neugier zu wecken.

Fordere das Kind auf, Fragen aufzuschreiben, die es während des Unterrichts vielleicht nicht stellen konnte oder deren Inhalt ihm nicht klar sind. Diese kannst Du dann in aller Ruhe mit ihm durchgehen und beantworten.

Wichtig dabei ist, dass es bei der Wiederholung der Themen, die eigenen Worte wählt. Denn nur dann kannst Du sicher sein, dass die Inhalte auch verstanden wurden und das Behalten zur leichten Aufgabe wird.

Das Umfeld

Auf die Organisation seines Arbeitsplatzes sollte Wert gelegt werden. In einer strukturierten Umgebung lernt es sich leichter und es kann gleich mit dem Lernen beginnen, ohne erst einmal aufräumen zu müssen.

Ablenkung in den Lernphasen sind ein tabu. Der Fernseher darf nicht laufen und das Handy sollte sich ebenfalls nicht in Sichtweite befinden. Mache feste Zeiten mit ihm aus, dann stellt sich eine gewisse Routine ein. Das Lernziel sollte klar sichtbar sein.

Das Kind muss wissen, was es lernt und wohin der Lernerfolg führt. Denn ohne Ziel wird es schwierig, sich Dinge zu merken. Stelle Deine Ansprüche eventuell zurück.

Ein dauerhaftes Überfordern ist nicht nur sinnlos, es gibt dem Kind auch das Gefühl, dem Lernen nicht gewachsen zu sein. Das kann im schlimmsten Fall zu einer Blockade führen. Stärke das Selbstbewusstsein, denn Bestätigung ist für Jung und Alt eine Wohltat für die Seele.

 

Alternativen

Mit sportlicher Aktivität wird das Gedächtnis genauso gefördert, wie mit kleinen Reisen oder Besuchen in Themenparks. Erinnern wir uns an das Kindsein, so werden wir die Reisen nicht vergessen sein, die wir mit unseren Eltern unternommen haben.

Auch hier werden viele Informationen aufgenommen, die sich in das Gedächtnis eingraben. Das lässt sich natürlich prima mit Unterrichtsinhalten koppeln.

Ob nun die Tierwelt, Geschichte oder Geographie, beinahe alle Bereiche des Unterrichts werden abgedeckt. Ein kleines Quiz auf Autofahrten, gerne auch Rechenaufgaben, machen den Kleinen und auch den Großen Spaß.

 

Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist ein weiterer Schlüssel für die Merkfähigkeit. Wie erwähnt ist das Gehirn eine Art Muskel, der auch versorgt werden will.

Vollkornprodukte, Obst und Gemüse und viel Wasser helfen den Kleinen, sich zu konzentrieren. Zucker dagegen putscht auf und ist absolut nicht hilfreich, denn das Stillsitzen dürfte nach einer Tafel Schokolade zu einer Geduldsprobe werden.

Körperliches Unwohlsein führt dazu, dass Inhalte nicht aufgenommen werden. Bei Krankheit oder Müdigkeit ist an Lernen nicht zu denken.

 

Soziales

Weiterhin stellt sich die Frage nach dem sozialen Umfeld. Wenn es Probleme mit den Freunden gibt, wird sich das Kind nicht auf die Aufgaben konzentrieren können, denn da sind die Kids nicht anders als wir Erwachsene.

Und was ist in der Schule los? Wird es im Unterricht abgelenkt? Ist vielleicht der Sitznachbar der Störenfried der Klasse? Ein tägliches Fragen zur Befindlichkeit hilft, Probleme schon im Vorfeld auszuräumen.

 

Fazit:

Es gibt also viele Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, was sich Dein Kind merkt. Die Meisten davon kannst Du beeinflussen.

Welche Tipps du beherzigst, bleibt natürlich Dir überlassen, denn jedes Kind macht unterschiedliche Lernfortschritte und ist mit dem ein oder anderen Anreiz nicht zum Lernen zu bewegen.

Dein Tagesplan ist ein grosser Faktor. Durch die Arbeit und den Haushalt hast Du eventuell nicht die Zeit, die nötig wäre, um konzentriert mit dem Kind zu lernen. Ein Plan macht hier durchaus Sinn. Doch auch spontane Übungen mit den Kleinen sind immer wieder möglich.

 

Lernkontrolle
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