Stifte, Taschenrechner, Schere auf einem Tisch

Schulanfang leicht gemacht – 5 wertvolle Tipps

Tipp 1: Freu dich mit deinem Kind zusammen auf den Schulstart

Die meisten Kinder sind dem Schulanfang gegenüber positiv eingestellt. Sie sind neugierig und werden vieles lernen, was sie gern können würden, lesen zum Beispiel. Kinder werden neue Freundschaften schließen, sind jetzt groß und keine Kindergartenkinder mehr.

Die Schule bietet nicht nur jede Menge neues Wissen, sie ist ein Schritt zur Selbstständigkeit. Erstklässler lernen, wenn alles gelingt, dass sie sich Kenntnisse über die Welt erschließen können. Klingt übertrieben? Ein Kind, das nach ein paar Monaten lesen und schreiben kann, um nur zwei Beispiele zu nennen, erlebt das so.

Und auch Eltern sind stolz und glücklich. Das dürfen sie sein, und das dürfen sie auch zeigen. Du solltest den Schulbeginn mit deinem Kind ruhig ein bisschen feiern, in der Familie oder mit anderen Kindern und ihren Eltern zusammen. Vielleicht wird ein Spielkamerad auch eingeschult, eventuell sogar in der selben Klasse?

In der Schule wird die Aufnahme der Erstklässler sorgfältig und festlich gestaltet. Wie genau, das ist sehr unterschiedlich. Die Eltern erfahren es vorher, und du kannst natürlich mit deinem Kind darüber sprechen, ohne schon alles zu verraten. Manches darf ruhig eine Überraschung bleiben.

 

Tipp 2: Praktische Vorbereitungen sollten früh genug gemacht werden

Oft können du und dein Kind die Grundschule, die es besuchen wird, schon vorher kennen lernen. Gibt es einen Tag der offenen Tür? Ein Fest, einen Basar, ein Konzert, eine Theateraufführung? Manchmal organisieren die Kitas auch einen Besuch dort, damit der Übergang leichter wird.

Zu den Vorbereitungen gehört der Schulweg. Er kann deutlich länger als der Weg zum Kindergarten sein. Ob dein Kind zu Fuß geht, mit dem Rad fährt, den Schulbus oder öffentliche Verkehrsmittel benutzt, entscheidet sich vorher. Übt den Weg und auch den Heimweg mindestens ein- bis zweimal.

Zeig deinem Kind, wo es besonders vorsichtig sein muss, bei größeren Straßenkreuzungen zum Beispiel. Die Autofahrer werden bei Schuljahresbeginn um besondere Rücksicht gebeten, manchmal gibt es auch Schülerlotsen. Leite dein Kind zur Vorsicht an, ohne ihm Angst zu machen.

Der erste Schultag fällt in den Sommer, aber bald wird es Herbst und dann Winter. Weil der Unterricht in Deutschland früher beginnt als in vielen anderen Ländern, heißt das, dass der Weg zur Schule mehrere Monate des Jahres im Dunkeln gemacht werden muss. Über Sinn und Unsinn lässt sich trefflich streiten – zunächst bedeutet es, dass dein Kind damit zurecht kommen muss. Schulstress soll nicht schon auf dem Weg anfangen!

“Was zieh ich an, was zieh ich an,
damit man mich gut sehen kann?
Gelb leuchtet hell,
Rot sieht man schnell,
Grau oder Braun,
das sieht man kaum.”

Gut, dass bunte, helle Kleidung sowieso das ist, was den meisten Kinder am besten gefällt. Das An- und Ausziehen müssen sie übrigens spätestens als Schulkinder allein hinkriegen, damit das Umkleiden beim Sportunterricht klappt.

 

Tipp 3: Besorge gemeinsam mit deinem Kind die Ausstattung

Dazu gehören der Schulranzen und der Inhalt. Was dein Kind für eine Erstausstattung benötigt, teilt die Schule mit. Der Tornister ist aber viel mehr: Er ist das Symbol für einen neuen Lebensabschnitt. Schon darum soll dein Kind beim Aussuchen dabei sein. Ein Ranzen ist heute, ob dir das gefällt oder nicht, auch ein Lifestyle-Statement.

Das Design muss dem Kind gefallen – aber nicht nur kurzfristig, denn es wird viele Jahre lang fünf Tage die Woche damit zur Schule gehen. Ob ein Mädchen am Ende der Grundschulzeit noch mit einem Ranzen herumlaufen möchte, auf dem rosa Ponys prangen?
Ein Junge mit einem Tornister, den Killerwale zieren? Weise dein Kind vorsichtig darauf hin, dass ihm das, was es auf dem Rücken trägt, ein paar Jahre lang gut finden muss.

Sehr wichtig ist der richtige Sitz. Lass dein Kind Probe tragen und im Geschäft ein paar Meter hin- und herlaufen. Lasst euch beraten. Der Tornister darf nicht breiter als der Rücken sein und er sollte eng an ihm anliegen, damit dieser das Gewicht trägt und nicht die Schultern. Es ist ähnlich wie bei einem Rucksack.

Wenn DIN 58124 daran steht, dann erfüllt er die amtlichen Vorschriften. Er reflektiert, er ist wasserabweisend, hat ein Rückenpolster, ist ergonomisch geformt. Billig ist er nicht, aber er hält die ganze Grundschulzeit über. Mehr als ein bis anderthalb Kilo sollte er leer nicht wiegen und er muss auch ohne Inhalt stabil stehen.

Denk früh genug daran, dass dein Kind jetzt einen eigenen Arbeitsplatz zu Hause braucht, das heißt, einen Schreibtisch und einen geeigneten Stuhl, und zwar Möbel, die mitwachsen. Wenn alles passt, kann das Kind in Ruhe und bei voller Konzentration arbeiten. Sucht alles gemeinsam aus und genießt die Spannung und die Vorfreude.

 

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Das geht besonders gut mit der Schultüte!

Manche Kindergärten veranstalten für die Schulkinder in spe ein Schultüten-Basteln, oft sogar mit Eltern. Wenn das angeboten wird und du die Möglichkeit hast, dein Kind zu begleiten, kannst du auch Kontakte zu anderen Eltern knüpfen, die demnächst einen Erstklässler zu Hause haben.

Der Inhalt? Zuckerwerk oder Gesundes, du musst entscheiden, wie du deinem Kind den Start in diesen aufregenden neuen Lebensabschnitt versüßen willst. Und natürlich gehören ein paar Schulutensilien hinein.

Alles, was dein Kind unbedingt braucht, teilt die Schule vorher mit: Bücher, Hefte, Stifte, Radiergummi, Anspitzer … Wenn du kleine Dinge einzeln in Geschenkpapier eingewickelt in die Schultüte steckst, macht das Auspacken besonders viel Freude.

 

Tipp 4: Lernen macht nicht immer Spaß

Dieser Tipp ist vielleicht ein bisschen unpopulär und gegen den Zeitgeist. Dennoch: Rede deinem Kind nicht ein, dass Schule nichts als Spaß ohne Ende ist. Sag ihm die Wahrheit, ohne es einzuschüchtern, ihm zu drohen oder miesepetrig zu sein. Lernen ist manchmal anstrengend, ab und zu müssen sich Kinder mit Inhalten beschäftigen, die sie nicht so furchtbar interessant finden.

Ein gesunder Schulstress gehört dazu – ein gesunder, in Maßen. Nicht alles ist immer spannend und lustig. Die Wahrheit ist diese: Gelegentlich muss Unlust überwunden werden. Und dann, wenn das Kind etwas begriffen hat und kann, dann macht es Spaß! Schulkind zu sein heißt auch, sich Mühe zu geben und dafür gelegentlich Ungemach in Kauf zu nehmen. Etwas schließlich zu können, das ist toll und obercool!

 

Tipp 5: Hausaufgaben sollen die Kinder machen, nicht die Eltern

Für Erstklässler halten sich die Aufgaben in Grenzen, sie sind eher spielerisch und in kurzer Zeit zu erledigen. Mehr als eine halbe Stunde wird dein Kind dafür wahrscheinlich nicht benötigen. Widerstehe der Versuchung, alles selbst zu machen oder auch nur zu viel zu kontrollieren!

Hausaufgaben werden hauptsächlich aus zwei Gründen gegeben: Erstens lernen die Kinder, selbstständig zu arbeiten, Selbstvertrauen und die Fähigkeit zur Konzentration zu entwickeln. Und zweitens, ganz wichtig: Sie dienen der Lernzielkontrolle. Die Lehrerin oder der Lehrer will wissen, wie weit der Stoff verstanden worden ist. Wenn die Hausaufgaben (lese auch: Stressfrei die Hausaufgabe machen – 3 Tipps), sagen wir mal, nicht ganz so toll geworden sind, dann weiß die Lehrkraft, dass noch ein paar Erklärungen und Übungen zu dem Thema nötig sind.

Sie möchte nicht wissen, ob du verstanden hast, worum es geht, sondern ob dein Kind es begriffen hat. Das heißt nicht, dass ihr die Aufgaben nicht besprechen sollt. Natürlich kannst du Tipps geben. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn beide Eltern ganztags arbeiten, müssen sie sich darum kümmern, wer das Kind nachmittags betreut. Auch Ganztagsschulen schließen ihre Pforten oft schon um 16 Uhr.

Diese Schulen haben meist eine stille Phase, in der die Kinder ihre Hausaufgaben selbstständig erledigen können. Wenn die Schule mittags zu Ende ist – wie geht es dann weiter? Hort? Freunde? Großeltern? Auch da muss es eine Zeit für eigenständiges Lernen und Arbeiten geben.

Und vorher: Mittagessen! Schule macht hungrig.

Der Schulstart ist eine aufregende Zeit, ein Schritt zum Erwachsenwerden und zu mehr Selbstvertrauen. Das ist Grund zu Stolz und Freude.

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